Patienteninfos

Die Traditionelle Chinesische Medizin (inkl. Akupunktur) ist eine nebenwirkungsarme Therapieform oder Behandlung. In der Praxis werden die Patienten von chinesischen TCM-Ärzten ambulant behandelt. Die Untersuchung bei einem unserer chinesischen Spezialisten wird nach der traditionellen chinesischen Puls- und Zungendiagnose vorgenommen. Danach erstellt der Arzt/in einen individuell auf Sie abgestimmten Therapieplan. Die optimale Behandlungsfrequenz und Dauer werden bei der Erstuntersuchung festgelegt und kann sehr unterschiedlich sein. Durchschnittlich besteht ein Behandlungszyklus mit den für Sie entsprechenden Methoden aus ca. 10 Sitzungen mit einer Frequenz von 1 bis 3 Mal pro Woche.


Die Behandlung nach den Methoden der TCM kann sehr gut mit Methoden der Schulmedizin kombiniert werden. Besprechen Sie die Umstände beim Eintrittsgespräch und bitte erwähnen Sie alle Medikamente, die Sie zur Zeit nehmen. 


Erscheinen zur Behandlung

Sie sollten sich für die Behandlung Zeit nehmen und vor- und nachher, falls möglich, einer ruhigen Tätigkeit nachgehen und sich entspannen. Kommen Sie NIE MIT LEEREM MAGEN zur Behandlung. Wenn Sie schwanger sind und im ersten oder zweiten Tag Ihrer Menstruation sind, informieren Sie bitte Ihren TCM-Arzt/in.


Unerwünschte Nebenerscheinungen bei Akupunktur sind

  • Müdigkeit
  • Schwindel (während oder nach der Behandlung)
  • Reizerscheinung bei der Einstichstelle (kurzfristige Rötungen, Druckgefühl)
  • Kleine Hautblutungen (Hämatome)
  • Grössere Blutungen bei Einnehmen von blutverdünnten Medikamenten oder einer Störung der Blutgerinnung

Unerwünschte Nebenerscheinungen bei Schröpfung

  • Blaue Flecken (Hämatome) - verschwinden nach ein paar Tagen
  • Blasenbildung bei sehr empfindlicher Haut, sehr selten
  • Muskelkaterschmerz

Unerwünschte Nebenerscheinungen bei Moxibustion

  • in sehr seltenen Fällen keine eine leichte Verbrennung vorkommen


Die Übertragung von Viruskrankheiten wie Hepatitis und AIDS ist bei Gebrauch von sterilen Einwegnadeln ausgeschlossen.


Zungendiagnose

Um eine unverfälschte Zungendiagnose zu machen, bitten wir Sie, eine Stunde vor der Sitzung nichts abfärbendes zu trinken oder zu essen (Kaffee, Himbeersaft, Himbeerkonfitüre, etc.). 



Generell kann eine Erstverschlimmerung auftreten, muss aber nicht sein. Falls es doch vorkommt, schwächen sich diese nach der zweiten und dritten Sitzung ab.


Selbstverständlich setzen wir alles daran Ihnen Unannehmlichkeiten zu ersparen. Sollte es aber trotzdem zu einem Zwischenfall kommen, bitten wir Sie, dies uns unverzüglich zu melden.


Bei weiteren Fragen oder Unklarheiten steht Ihnen auch unser zuständige Schulmediziner gerne zur Verfügung.